Monthly Archive for April, 2008

Deutsche Architektur am Golf 

30.04.2008

Der Tuwaiq-Palast, entworfen von Prof. Otto / © Aga Khan Award for Architecture

Der Tuwaiq-Palast, entworfen von Prof. Otto  (Aga Khan Award for Architecture)

Deutsche Architekten haben in der Golfregion bemerkenswerte Bauwerke errichtet. Im Rahmen der deutschen Kulturwochen in Saudia-Arabien präsentiert die Deutsche Botschaft in Riad vom 3. bis 15. Mai 2008 eine Ausstellung über neue deutsche Architektur in der Region.

Die Ausstellung zum Thema “Zeitgenössische deutsche Architektur am Golf” entstand in enger Zusammenarbeit mit der Al-Riyadh Development Authority (ADA). Sie wurde konzipiert vom Berliner Architekten Philipp Meuser.

Die Arabische Halbinsel gehört zu den dynamischsten Wirtschaftsräumen weltweit. Davon profitiert auch die dortige Baubranche, die seit einigen Jahren immer beeindruckendere Bauvorhaben realisiert. Deutsche Architekten fassen auf dem arabischen Markt nach und nach verstärkt Fuß.

Symposium mit namhafter Beteiligung

Gleichzeitig mit der Ausstellung findet ein dreitägiges Symposium zum Thema “Architektonischer Kulturdialog: Deutsche Erfahrungen in Arabien” im Tuwaiq-Palast statt. An diesem nehmen namhafte Architektenbüros aus Deutschland teil, die an Stadtentwicklungen auf der gesamten Halbinsel maßgeblich beteiligt waren.

Zu diesen gehört einer der bekanntesten deutschen Architekten des 20. Jahrhunderts, Prof. Dr. Frei Otto. Er ist seit den sechziger Jahren immer wieder in Saudi-Arabien tätig. Der 1985 erbaute Tuwaiq-Palast gehört zu seinen Werken, Prof. Otto wird anlässlich seines Aufenthalts zum ersten Mal in ihm übernachten.

Eines der bekanntesten Werke Ottos ist das 1972 gebaute Hängedach des Münchener Olympiastadions. Aber auch in Saudi-Arabien hinterließ Ottos Handschrift vielbeachtete Spuren: Bereits 1968 plante er das Intercontinental Hotel- und Konferenzzentrum in Mekka, das 1974 fertiggestellt wurde, und 1985 den Tuwaiq-Palast im Diplomatenviertel in Riad. Das Viertel entstand in einem rundum von seit Jahrzehnten in Saudi-Arabien tätigen deutschen Architekten geprägten Umfeld: Das gesamte Viertel wurde vom Büro Albert Speer geplant, die Landschaftsarchitektur stammt von Richard Bödeker.

Logo der Architekturausstellung

Symposium und Ausstellung werden am 3. Mai 2008 um 20.30 Uhr mit einem Festakt im Tuwaiq-Palast eröffnet. Sprechen werden der Vizepräsident der ADA, Ibrahim Al-Sultan, der deutsche Botschafter Jürgen Krieghoff sowie der Kurator der Ausstellung, Philipp Meuser. 

Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen stärken

29.04.2008

Außenminister Steinmeier, Bob Geldof und Bundesarbeitsminister Scholz © M. Urban

Außenminister Steinmeier, Bob Geldof und Bundesarbeitsminister Scholz (© M. Urban)

Gerechtigkeit und sozialer Ausgleich sind auch im globalen Maßstab unverzichtbar. Dies unterstrich Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier bei der Konferenz “Unternehmen in Verantwortung – Ein Gewinn für alle” in Berlin. Ziel der gemeinsam von AA und Bundesarbeitsministerium (BMAS) ausgerichteten Konferenz ist eine Standortbestimmung für die gesellschaftliche Verantwortung von deutschen Unternehmen im In- und Ausland.

Steinmeier eröffnete zusammen mit Bundesarbeitsminister Olaf Scholz die zweitägige Konferenz, mit der die Bundesregierung die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen (CSR, Corporate Social Responsibility) noch stärker verankern, fördern und sichtbar machen möchte. Das Auswärtige Amt unterstützt besonders das gesellschaftliche Engagement der deutschen Unternehmen im Ausland.

CSR bedeutet, dass Unternehmen soziale und Umweltbelange, aber auch die Grundsätze der guten Unternehmensführung in ihrer Geschäftstätigkeit berücksichtigen. Dabei kommt es darauf an, dass dies freiwillig geschieht und über die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen hinausgeht. CSR setzt somit am Kerngeschäft einer Firma an und bedarf strategischer Entscheidungen der Leitung.

Klar ist: CSR ist nicht nur ein innerdeutsches Thema. Es geht nicht nur um die Einrichtung eines Betriebskindergartens, der den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr Flexibilität einräumt und damit ihre Motivation erhöht. Oder um den Einsatz von umweltschonenden, aber teureren Produktionsmechanismen.

CSR hat daneben auch eine sehr starke internationale Komponente, auf die Steinmeier hinwies: “Die Menschen in vielen aufstrebenden Weltgegenden wünschen sich deutsche Unternehmen, weil diese einen anderen Ansatz haben. Weil sie nicht kurzfristig agieren nach dem Prinzip ‘in and out’, sondern ihr Engagement langfristig angelegt ist.” CSR ist damit auch ein Argument für den dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg von deutschen Unternehmen im Ausland, es geht um “kluge Vorsorge für das Kerngeschäft”.

Globalisierung und CSR

Steinmeier wies darauf hin, dass sich die Frage nach gesellschaftlichem Zusammenhalt und seiner langfristigen Sicherung heute in neuer Gestalt stelle - ”nicht mehr allein national, sondern als Frage nach der künftigen Gestalt einer global governance”.

Sozial verantwortlich handelnden Unternehmen komme dabei eine wichtige Rolle zu: nicht als Ersatz für unterlassenes Handeln der Politik, sondern als Vorhut und Pionier. Viele der beim Kongress vertretenen Unternehmen seien das schon, wofür er herzlich dankte.

Bestandsaufnahme erforderlich

CSR kommt nicht ohne das Prinzip der “best practice” aus – gesucht wird also eine bewährte Praxis, auf die zurückgegriffen werden kann. Deshalb machen die deutschen Auslandsvertretungen vor Ort gemeinsam mit den Vertretern der deutschen Wirtschaft eine Momentaufnahme der Anstrengungen der deutschen Unternehmungen. Gleichzeitig werden Strategien entwickelt, wie die Aktivitäten der deutschen Unternehmen im Ausland noch besser bekannt gemacht werden können.

Dazu gehört auch ein Internet-Portal, das das Auswärtige Amt gemeinsam mit der Bertelsmann-Stiftung erstellt, und das über die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen im Ausland und in Deutschland informiert.

Es präsentiert Informationen auf Länderebene, gibt Hinweise zu Engagementbereichen sowie zu wichtigen Akteuren und informiert über internationale Standards. Den deutschen Unternehmen soll ferner die Möglichkeit gegeben werden, gute Beispiele gesellschaftlichen Engagements im Zielland darzustellen sowie sich mit anderen Akteuren zu vernetzen.

Ziel: Nationale CSR-Strategie

Zu der Konferenz werden 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Unternehmen, Gewerkschaften, Verbraucherschutz und Wirtschaftsverbänden, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen erwartet. Internationaler Gastredner der Veranstaltung war Bob Geldof, KBE.

Das federführende BMAS plant auf Grundlage der Konferenzergebnisse die Entwicklung einer nationalen CSR-Strategie für Deutschland.

Arbeitsminister Scholz erklärte, das BMAS plane unter anderem eine Liste von Unternehmen, die ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden. Unternehmen, die sich nachweisbar für die CSR-Ziele engagieren, soll eine für alle zugängliche Plattform geboten werden. Der Einsatz für CSR solle sich auch wirtschaftlich lohnen, vom guten Ruf sollten die Unternehmen auch profitieren können.

Friedliche Lösung der Konflikte angemahnt

25.04.2008

Tiflis, ©AA

Tiflis  (AA)

Die Situation in Abchasien und Südossetien und die jüngsten Spannungen im Verhältnis von Georgien und Russland waren wichtiges Thema des Treffens von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und seinem georgischen Kollegen David Bakradse. Steinmeier mahnte alle Seiten, auf Provokationen zu verzichten. Wichtig sei es auch, dass die Konfliktparteien in einen intensiven und direkten Dialog träten. Deutschland werde – auch in seiner Rolle als Koordinator der Freundesgruppe des VN-Generalsekretärs für Georgien – alles tun, um zu einer friedlichen Lösung beizutragen. 

Nach seinem Treffen mit dem geschäftsführenden georgischen Außenminister David Bakradse  unterstrich Steinmeier: “Für uns, wie für die internationale Staatengemeinschaft, steht die territoriale Integrität und Souveränität Georgiens außer Frage.” Dies hat auch die jüngst einstimmig verabschiedete Sicherheitsrats-Resolution 1808 noch einmal bestätigt. Auch Russland habe sich in der Vergangenheit mehrfach zur territorialen Integrität Georgiens bekannt.

Mit Blick auf den Abschuss einer georgischen Aufklärungsdrohne betonte Steinmeier, man verfolge die Lage in Abchasien mit besonderer Sorge. Die Bundesregierung setze sich dafür ein, dass der Vorfall unverzüglich aufgeklärt werde – unter Führung der VN-Mission UNOMIG. Deren Beobachter-Kapazitäten sollten ausgeweitet werden. Es sei im wohlverstandenen Interesse aller Seiten, dass die Mission ihr Mandat bestmöglich ausüben könne. 

Deutschland ist seit 2003 der Koordinator der sogenannten “Freundesgruppe des Generalsekretärs der Vereinten Nationen” und setzt sich intensiv für eine Lösung der Konflikte ein. Detuschland ist auch der größte Truppensteller der UNO-Beobachter-Mission in Georgien (UNOMIG).

Frank-Walter Steinmeier und David Bakradse, geschäftsführender Außenminister Georgiens, ©AA/team

Frank-Walter Steinmeier und David Bakradse, geschäftsführender Außenminister Georgiens (AA/team)

Annäherung an die euro-atlantischen Strukturen 

Steinmeier sagte, der NATO-Gipfel von Bukarest habe nach intensiven Diskussionen eine Richtungsentscheidung getroffen. Er habe Herrn Bakradse noch einmal versichert: “Wir stehen zur euro-atlantischen Perspektive Ihres Landes! Es kommt nun darauf an, schlüssige Konzepte für eine weitere Annäherung zu entwickeln.”

Die EU-Kommission habe Georgien in ihrem kürzlich veröffentlichten Bericht gute Fortschritte bei der Umsetzung des ENP-Aktionsplans bescheinigt. Dies zeige, welch weiten Weg Georgien seit der Rosenrevolution bereits zurückgelegt habe.  

Deutsch-georgische Beziehungen

Georgien ist ein wichtiger Partner in der Region. Die engen und vertrauensvollen Beziehungen zwischen Deutschen und Georgiern haben eine fast 200-jährige Tradition. Deutschland war auch das erste Land, das Georgien nach der Unabhängigkeit 1991 anerkannte; 1992 eröffnete es dort eine Botschaft. Deutschland genießt in Georgien Ansehen und Sympathie. Die erheblichen entwicklungspolitischen Leistungen der Bundesregierung, aber auch die vielfältigen kulturellen, akademischen und persönlichen Kontakte, werden in der georgischen Gesellschaft sehr geschätzt.

Deutsches Engagement in Georgien

Deutschland ist als Koordinator der Freundesgruppe des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für Georgien intensiv um die Vermittlung einer Konfliktlösung um die abtrünnige georgische Republik Abchasien bemüht.

Die Bundeswehr stellt zudem Militärbeobachter der in der Krisenregion eingesetzten Mission der Vereinten Nationen (UNOMIG – “United Nations Observer Mission in Georgia“). Deutschland ist größter Truppensteller. Neben der militärischen Beteiligung stellt Deutschland auch einen wichtigen Anteil der UNOMIG Polizeimission. Ihre Aufgabe ist die Beratung, Unterstützung und Ausbildung der einheimischen Polizei.

Im Rahmen der Europäischen Union setzt sich Deutschland für eine Annäherung Georgiens und der Region insgesamt an Europa ein. Deutschland hat die Aufnahme von Georgien, Armenien und Aserbaidschan in die europäische Nachbarschaftsinitiative sehr befürwortet.

Während der deutschen Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union kam Außenminister Dr. Steinmeier im Rahmen einer Reise in die drei südkaukasischen Staaten am 19./20. Februar 2007 nach Tiflis. Eine Reise von Premierminister Noghaideli nach Berlin und Frankfurt im Frühjahr 2007 war speziell der Förderung der bilateralen Wirtschaftskontakte gewidmet.

Was macht deutsche Kultur aus? 

25.04.2008

Wiedervorlage Nationalkultur (c) Goethe-Institut/ Foto: Petra Siewert

(Goethe-Institut/ Foto: Petra Siewert)

“Wiedervorlage Nationalkultur” – unter diesem Titel diskutieren Künstler, Politiker und Intellektuelle auf Einladung des Goethe-Instituts in Berlin. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier forderte in seiner Eröffnungsansprache – in Anlehnung an den Schriftsteller Daniel Kehlmann – “eine Art Neuvermessung der Welt”. Kulturpolitik und Nationalkulturen müssten sich den tiefgreifenden Veränderungen im Zeitalter der Globalisierung stellen.

Nicht nur deutsche Kunst feiert derzeit internationale Erfolge. Laut einer kürzlich veröffentlichten BBC-Studie ist Deutschland von 22 untersuchten Ländern dasjenige, dessen Einfluss am meisten geschätzt wird. Für Steinmeier besteht zwischen beiden Phänomenen ein enger Zusammenhang: Weltoffenheit und Weltzugewandtheit legten “für beides, für äußeres Ansehen und für eine aktuelle kulturelle Blüte” die Grundlage. Deshalb sei die deutsche Kultur für das Ansehen unseres Landes von größter Bedeutung.

Nationalkultur sei dabei nichts Festgeschriebenes, Unveränderliches: “Kulturelle Identität ist eine Identität im Wandel”, so Steinmeier, “und ein Ja zu einer modernen Nationalkultur schließt schon begrifflich den Glauben an eine statische Leitkultur aus.”

Die vollständige Rede des Außenministers und die Website des Goethe-Instituts zum Symposium finden Sie hier:

Mehr Zusammenarbeit bei Bildung, Wissenschaft und Technologie -Ruandas Staatspräsident Kagame in Berlin 

24.04.2008

Kagame und Steinmeier (AA/Team)

Seit Völkermord und Bürgerkrieg 1994 hat Ruanda einen weiten Weg zurück gelegt – aber auch heute noch ist das Land eines der ärmsten weltweit. Der ruandische Präsident Paul Kagame hält sich in diesen Tagen in Deutschland auf, um für stärkeres deutsches Engagement im Land, besonders im Bereich der Wirtschaft, zu werben.

Im Gespräch mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier setzte sich Kagame für mehr deutsche Investitionen im Land ein. Besonderes Augenmerk legt die ruandische Regierung auf die Bereiche Bildung, Wissenschaft und Technologie. 

Für Deutschland ist wichtig, dass Ruanda auf seinem stabilen und entwicklungsorientierten Kurs bleibt. Ruanda grenzt an den Osten des Kongo und damit an den gefährlichsten Konfliktherd der Region. Kagame und Steinmeier äußerten sich besorgt über die Lage im Ost-Kongo. Sie waren sich einig, dass weitere Anstrengungen nötig sind, um die Situation für die dortige Bevölkerung nachhaltig zu verbessern. Große Hoffnung setzt die Bundesregierung auf eine konstruktive Haltung Ruandas in diesem Konflikt. 

Zur Situation in Simbabwe bestand Einigkeit, dass der mit den Wahlen zum Ausdruck gebrachte Willen der simbabwischen Bevölkerung zu achten ist. Kagame und Steinmeier sehen die SADC (die Südafrikanische Entwicklungs-Gemeinschaft) in der Pflicht, auf eine Lösung äußerst problematischen Situation hinzuarbeiten. Sie begrüßten die Entscheidung der Küstenanrainer im südlichen Afrika, den chinesischen Frachter, der Waffen für Simbabwe an Bord hat, nicht zu löschen.

Schwerpunkte Kultur und Bildung

Afrika ist Schwerpunkt der deutschen Außenpolitik. Mit der “Aktion Afrika” verstärkt Steinmeier das kultur- und bildungspolitische Engagement Deutschlands: Allein 2008 stellt das Auswärtige Amt rund 20 Millionen Euro für Projekte und Programme des Kulturaustauschs auf dem Nachbarkontinent bereit. So ist innerhalb der “Aktion Afrika” im Sommer 2008 die Eröffnung einer Außenstelle des Goethe-Instituts in der ruandischen Hauptstadt Kigali geplant. Schwerpunkt der Arbeit werden Deutsch als Fremdsprache sowie die Themen Wiederaufbau und Versöhnung sein.

Deutschland und Ruanda haben enge und weitgehend problemlose Beziehungen. Wichtiges Element ist die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit – insgesamt wurden seit 1995 145 Millionen Euro an Hilfe zugesagt oder umprogrammiert. Der deutsche Außenhandel mit Ruanda hat aber – trotz beeindruckender Wachstumszahlen Ruandas in den letzten Jahren – ein immer noch sehr niedriges Niveau, er betrug 2006 rund 52 Millionen Euro.

Besonders mit dem Bundesland Rheinland-Pfalz bestehen enge Bindungen: Im Herbst 2007 feierten Ruanda und Rheinland-Pfalz das 25jährige Jubiläum ihrer Partnerschaft. Bundespräsident Horst Köhler fand während seines Besuchs in Ruanda im Februar 2008 lobende Worte für die jüngste Entwicklung des Landes: ”Die Menschen in Ruanda haben dieses Land in den vergangenen fast 14 Jahren in bewundernswerter Weise wieder aufgebaut. Wir wissen alle, dass in Ruanda noch viel zu tun bleibt. Doch ich bin zuversichtlich für das Land und seine Menschen.”