Monthly Archive for April, 2010

"Wir wollen den Erfolg"

29.04.2010

Espinosa und Westerwelle

Espinosa und Westerwelle (AA)

Deutschland und Mexiko setzen sich gemeinsam dafür ein, dass im mexikanischen Cancún Ende des Jahres ein verbindliches Klima-Abkommen unterzeichnet wird. Dies bekräftigten Bundesaußenminister Guido Westerwelle und seine mexikanische Amtskollegin Patricia Espinosa. Espinosa reiste nach Berlin, um eine Frida-Kahlo-Retrospektive zu eröffnen.

Westerwelle und Espinosa betonten die exzellenten deutsch-mexikanischen Beziehungen. “Wir sind auf breiter Basis – politisch, wirtschaftlich, kulturell – eng miteinander verbunden”, stellte Westerwelle fest.

Espinosa eröffnet im Martin-Gropius-Bau in Berlin eine große Frida-Kahlo-Retrospektive, die 200 Jahre nach der Unabhängigkeit des Landes (“Bicentenario”) und 100 Jahre nach dem Beginn der mexikanischen Revolution in Deutschland gezeigt wird.

Mehr Informationen zur Ausstellung

Westerwelle dankte Espinosa für die mexikanische Unterstützung für die deutsche Kandidatur für einen nichtständigen Sitz im VN-Sicherheitsrat.

Deutschland kandidiert für den Sicherheitsrat

Espinosa war selbst Schülerin auf einer deutschen Schule in Mexiko und spricht hervorragend Deutsch. Vor ihrer Berufung zur Außenministerin war sie bereits als Botschafterin in Deutschland tätig.

In Mexiko gibt es fünf deutsche Schulen, 2 Goethe-Institute sowie 140 deutsche Schulpartnerschaften.

Klimaschutz voranbringen

Beide waren sich einig, dass die bevorstehenden Klima-Verhandlungen ein Erfolg werden müssten. Espinosa dankte Westerwelle für die deutsche Unterstützung für die Ende 2010 stattfindende Weltklimakonferenz in Cancún (Mexiko).  

Westerwelle sagte, Deutschland habe ein großes Interesse daran, dass Cancún für den Klimaschutz ein wirklicher Erfolg werde. Die Bundesregierung werde ihren Beitrag leisten. In Kürze finde in Bonn die Konferenz der Umweltminister statt, zu der auch der mexikanische Präsident Felipe Calderón in Deutschland erwartet werde. 

Bedeutender wirtschaftlicher Austausch

Rund 1.200 deutsche Unternehmen sind in Mexiko engagiert. Sie stehen für 6 Prozent des mexikanischen Bruttoinlandsprodukts und sichern 120.000 Arbeitsplätze, betonte Westerwelle. Auch Espinosa sagte, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern funktionierten sehr gut.

“Wir wollen den Erfolg”

29.04.2010

Espinosa und Westerwelle

Espinosa und Westerwelle (AA)

Deutschland und Mexiko setzen sich gemeinsam dafür ein, dass im mexikanischen Cancún Ende des Jahres ein verbindliches Klima-Abkommen unterzeichnet wird. Dies bekräftigten Bundesaußenminister Guido Westerwelle und seine mexikanische Amtskollegin Patricia Espinosa. Espinosa reiste nach Berlin, um eine Frida-Kahlo-Retrospektive zu eröffnen.

Westerwelle und Espinosa betonten die exzellenten deutsch-mexikanischen Beziehungen. “Wir sind auf breiter Basis – politisch, wirtschaftlich, kulturell – eng miteinander verbunden”, stellte Westerwelle fest.

Espinosa eröffnet im Martin-Gropius-Bau in Berlin eine große Frida-Kahlo-Retrospektive, die 200 Jahre nach der Unabhängigkeit des Landes (“Bicentenario”) und 100 Jahre nach dem Beginn der mexikanischen Revolution in Deutschland gezeigt wird.

Mehr Informationen zur Ausstellung

Westerwelle dankte Espinosa für die mexikanische Unterstützung für die deutsche Kandidatur für einen nichtständigen Sitz im VN-Sicherheitsrat.

Deutschland kandidiert für den Sicherheitsrat

Espinosa war selbst Schülerin auf einer deutschen Schule in Mexiko und spricht hervorragend Deutsch. Vor ihrer Berufung zur Außenministerin war sie bereits als Botschafterin in Deutschland tätig.

In Mexiko gibt es fünf deutsche Schulen, 2 Goethe-Institute sowie 140 deutsche Schulpartnerschaften.

Klimaschutz voranbringen

Beide waren sich einig, dass die bevorstehenden Klima-Verhandlungen ein Erfolg werden müssten. Espinosa dankte Westerwelle für die deutsche Unterstützung für die Ende 2010 stattfindende Weltklimakonferenz in Cancún (Mexiko).  

Westerwelle sagte, Deutschland habe ein großes Interesse daran, dass Cancún für den Klimaschutz ein wirklicher Erfolg werde. Die Bundesregierung werde ihren Beitrag leisten. In Kürze finde in Bonn die Konferenz der Umweltminister statt, zu der auch der mexikanische Präsident Felipe Calderón in Deutschland erwartet werde. 

Bedeutender wirtschaftlicher Austausch

Rund 1.200 deutsche Unternehmen sind in Mexiko engagiert. Sie stehen für 6 Prozent des mexikanischen Bruttoinlandsprodukts und sichern 120.000 Arbeitsplätze, betonte Westerwelle. Auch Espinosa sagte, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern funktionierten sehr gut.

Technologiekooperation mit Lateinamerika verstärken

29.04.2010

Europa und die Staaten Lateinamerikas wollen zusammen Energieeffizienz und Klimaschutz stärken. Auf einem Forum zum Thema Technologiekooperation im Bereich Erneuerbare Energien und Energieeffizienz betonten die Bundesminister Westerwelle und Niebel die Bedeutung gemeinsamer Anstrengungen im Klimaschutz.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle unterstrich bei der Begrüßung der Konferenzteilnehmer die wachsende Bedeutung Lateinamerikas. Mit dem steigenden Gewicht Lateinamerikas auf den Weltmärkten steige auch das geopolitische Gewicht der Region.

BM Westerwelle zur Eröffnung des Forums

Die EU-Lateinamerika-Foren tragen wesentlich dazu bei, die strategische Partnerschaft der EU mit Lateinamerika und der Karibik mit Leben zu füllen. Deutschland spielt dabei eine sehr aktive Rolle: Das Energiepolitik-Forum ist bereits die fünfte von Deutschland initiierte Veranstaltung in diesem Rahmen. 

Informationen zum EU-LAK-Forum

Auf seiner Lateinamerikareise habe er sich vom wachsenden Wohlstand breiter Bevölkerungsschichten überzeugen können. Dieser bringe jedoch auch Herausforderungen an Wirtschaft und Politik mit sich, insbesondere einen steigenden Energiebedarf.

Lateinamerikareise von BM Westerwelle

Mehr Wachstum, weniger Energieverbrauch?

Für Westerwelle steht fest, dass die steigende Nachfrage nach Energie nicht allein durch ein höheres Angebot an fossil gewonnener Energie befriedigt werden kann: “Wir brauchen ein wachsendes Angebot an erneuerbarer Energie, Wind, Wasserkraft, Erdwärme, Sonnenenergie.”

Gleichzeitig rief er dazu auf, den Verbrauch zu ändern. “Dazu benötigen wir einen höheren Wirkungsgrad der eingesetzten Energie und Energieeinsparung, wo es nur geht”, sagte er. 

Wachstum und Energieverbrauch müssten voneinander entkoppelt werden. “Wenn wachsender Wohlstand nicht von einem immer schneller wachsendem Energieverbrauch entkoppelt wird, wird das Mehr an Wohlstand durch die Kosten des Klimawandels schnell aufgefressen”, so sein Fazit.

Auch Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel sagte, die EU und Lateinamerika hätten das gemeinsame Ziel, das Klimaproblem zu lösen. Dazu sei der Einsatz von Zukunftstechnologien notwendig, der sich sowohl für die Länder, als auch die Wirtschaft, als auch das Klima lohne.

Potenzial der erneuerbaren Energien besser nutzen

Es bedarf verstärkter Technologiekooperation, um eine bessere Energieeffizienz weltweit zu erreichen. Die Staaten Lateinamerikas und der Karibik sind dabei für die EU ein interessanter Kooperationspartner. 

Das Forum leistet nicht nur einen Beitrag zur Vorbereitung des Gipfeltreffens europäischer, lateinamerikanischer und karibischer Staats- und Regierungschefs im Mai 2010 in Madrid, sondern auch zu der nächsten internationalen Klimakonferenz in Cancún (Mexiko) im dezember 2010. 

Am 2. Mai beginnt eine gemeinsam von Deutschland und Mexiko ausgerichtete Ministerkonferenz in Bonn, der “Petersberger Klimadialog”. Zwei Tage lang werden 50 Staaten beraten, wie sie die internationalen Klimaverhandlungen wieder beleben können.

Westerwelle rief zu gemeinsamen Anstrengungen dafür auf, dass die nächste Weltklimakonferenz in Cancún  ein Erfolg wird.

Freundschaftliche Zusammenarbeit mit den östlichen Nachbarn

27.04.2010

Zum ersten Mal seit 2008 sind die Außenminister Polens, Frankreichs und Deutschlands wieder zu einem Treffen des Weimarer Dreiecks zusammengekommen. Die Bundesregierung hat sich klar zur Wiederbelebung dieses Forums bekannt. Zu Gast: der  ukrainische Außenminister Hryschtschenko.

Radoslaw Sikorski und Bernard Kouchner sind auf Einladung Guido Westerwelles zu einem zweitägigen Treffen im Rahmen des Weimarer Dreiecks nach Bonn gekommen. Im Mittelpunkt standen dabei die europäische Außenpolitik sowie die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Union. Weiter wurde die Schaffung eines “Weimarer Dreiecks der Kultur” vereinbart.

Die Außenminister Deutschlands, Polens, Frankreichs und der Ukraine  (v.l., 27.04.2010)

Westerwelle, Sikorski, Kouchner, Hryschtschenko (v.l.) (photothek)

Unterstützung für ukrainischen Reformkurs

Beim Thema Außenpolitik ging es in erster Linie um das Verhältnis der EU zu ihren östlichen Nachbarn, vor allem zu Russland und zur Ukraine. Dazu führte das Trio auch Gespräche mit dem ukrainischen Außenminister Kostjantyn Hryschtschenko, der ebenfalls nach Bonn eingeladen war. 

Außenminister Westerwelle dankte Hryschtschenko herzlich für sein Kommen. Die Ukraine sei ein Schlüsselpartner und wichtiger Nachbar für Europa. Westerwelle begrüßte den Willen der neuen ukrainischen Führung, an den europäischen Werten und am Annäherungskurs an die EU festzuhalten und sagte weitere Unterstützung bei der Umsetzung der ehrgeizigen ukrainischen Reformagenda zu. Gleichzeitig betonte er, die jüngsten positiven Entwicklungen in den Beziehungen der Ukraine zu Russland lägen auch im gemeinsamen europäischen Interesse.

Hryschtschenko unterstrich den Willen seines Landes, Teil eines vereinigten Europa zu werden. Für die Ukraine seien Freihandelsabkommen mit der EU und Visa-Erleichterungen wichtige Ziele.

Strategisches und enges Verhältnis zu Russland

In der Pressekonferenz zum Abschluss des Treffens verkündete Westerwelle, ein strategisch angelegtes, enges Verhältnis zu Russland sei gemeinsames Ziel Polens, Frankreichs und Deutschlands. Er stellte sich hinter den polnischen Vorschlag, noch in diesem Jahr eine gemeinsame Konferenz außenpolitischer Thinktanks aus Deutschland, Frankreich, Polen und Russland durchzuführen.

Initiative zur Stärkung der GSVP

Die drei Außenminister verkündeten außerdem eine gemeinsame Initiative zur Stärkung der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) der EU. Die EU-Fähigkeiten im zivil-militärischen Krisenmanagement müssten ausgebaut werden, damit Europa seiner internationalen Verantwortung gerecht werden könne. “Europa muss nach innen und nach außen handlungsfähig sein”, forderte Westerwelle. Dazu wollen die drei Länder gemeinsame Vorschläge in den EU-Kreis einbringen. Frankreich, Deutschland und Polen seien bereit, hier gemeinsam voranzugehen.

In diesem Zusammenhang verwies Westerwelle auch auf die von den Verteidigungsministern der drei Länder beschlossene Aufstellung einer gemeinsamen “Battle Group”, die bis 2013 einsatzbereit sein und als Modell für künftige Zusammenarbeit weiter entwickelt werden soll.

EU-Battlegroups sind rasch verlegbare, relativ leichte Kampfverbände zur Durchführung begrenzter, eigenständiger Operationen oder für die Anfangsphase einer größeren Operation. Das Battlegroup-Konzept wurde im Juni 2004 vom Europäischen Rat beschlossen. Seit 2007 stehen der EU ständig zwei Battlegroups zur Verfügung.

Der polnische Außenminister Sikorski sagte zu, sein Land werde auch im Rahmen der turnusmäßigen polnischen EU-Ratspräsidentschaft im kommenden Jahr den Aufbau europäischer Sicherheitsstrukturen vorantreiben.

Einigung zum Europäischen Auswärtigen Dienst begrüßt

Sowohl Westerwelle als auch sein französischer Amtskollege Kouchner begrüßten ausdrücklich, dass die EU-Staaten am Vortag eine Einigung über den künftigen Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD) erzielen konnten. “Europa ist dann in der Welt stark, wenn es mit einer Stimme spricht”, sagte er.

Die Außenminister Polens, Deutschlands und Frankreichs und Staatsministerin Pieper

Sikorski, Westerwelle, Kouchner, Pieper (v.l.) (photothek)

“Weimarer Dreieck der Kultur”

Das Weimarer Dreieck soll künftig auch um eine kulturelle Dimension erweitert werden. Einen wichtigen Schwerpunkt sollen dabei Projekte bilden, die Möglichkeiten zum unmittelbaren Kontakt zwischen den Menschen aus den drei Ländern schaffen, um das Vertrauen in die Freundschaft und Zusammenarbeit zu stärken. Die Kulturminister Frankreichs und Polens sowie die Staatsministerin im Auswärtigen Amt Cornelia Pieper haben den Auftrag, gemeinsam konkrete Vorschläge hierzu zu entwickeln.

Dem klingenden Auftakt dazu wohnten die drei Außenminister am Abend des 26. April bei: Deutsche, französische und polnische Musikerinnen und Musiker spielten in der Bonner Beethovenhalle unter dem Motto “Weimarer Dreieck – musikalisch!” Werke von Frédéric Chopin, umrahmt von “Gesprächen zu Europa in Zeiten Chopins”.

Klares Bekenntnis zur Zusammenarbeit im Koalitionsvertrag

Die Bundesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag vom Oktober 2009 zum Ziel gesetzt, die Beziehungen zu Polen und zu den mittelosteuropäischen Staaten zu intensivieren und das Weimarer Dreieck zur informellen Abstimmung zwischen Deutschland, Frankreich und Polen stärker zu nutzen. Deutlich sichtbares Zeichen für dieses Ziel: Polen und Frankreich waren die ersten beiden Länder, denen Bundesaußenminister Guido Westerwelle nach seinem Amtsantritt im Oktober 2009 einen Besuch abgestattet hatte. 
Die Partnerländer haben die deutsche Initiative aufgegriffen – bereits am 1. Februar 2010 trafen sich auf polnische Einladung hin in Warschau die drei Europaminister. 

We must shape Europe politically

27.04.2010

Westerwelle talks in Bonn

Westerwelle talks in Bonn (photothek/Grabowsky)

In a speech at Bonn University, Federal Foreign Minister Guido Westerwelle put forward his vision of Europe. At a time when Europe was challenged from within and without, he declared, it could not afford to simply carry on as before. He called on his audience to participate in the shaping of Europe.

For Westerwelle it is clear that “nothing could be more dangerous than the illusion that we could in future simply leave European policy to manage itself.” He was talking clearly about Europe’s problems, because he was convinced “that we have to know the problems to be able to solve them. And we can solve them.”

The question which concerned him was how to strengthen freedom and human rights in Europe, preserve its competitiveness, and increase citizens’ interest in Europe.

In order to do this, he went on, three major tasks had to be addressed:

  • First, we must complete Europe’s internal integration.

  • Second, we must secure the stability of the economic and monetary union, and thereby also our prosperity, in the long run.

  • And third, we must ensure that Europe speaks with one voice on the world stage.”

EU flag in front of a building in Brussels

EU flag in front of a building in Brussels (picture-alliance/dpa)

Complete Europe’s internal integration

Westerwelle stressed that for Europe’s inner unity, equal rights for the EU countries were a sine qua non. These were, he said, a cornerstone of European integration, as “there are no important states and less important states. Europe is a project shared by all its member states.”

In Westerwelle’s opinion mutual understanding among Europe’s citizens was at least as important as good cooperation among its governments. Here he pointed to the option of gaining academic and professional experience in other European countries and, in an appeal to the students in his audience, said that “investing in one’s own education is also investing in the future of Europe.”

Secure Europe’s prosperity

Westerwelle described the future of the euro as the second major challenge for Europe. He said he took citizens’ concerns about the stability of the common currency very seriously.

Above and beyond the current crisis, the example of Greece illustrates the strengths and the weaknesses of the economic and monetary union,” Westerwelle stressed. At the same time he declared that the case of Greece must not be repeated, saying that “Europe can only have a future as a community based on solidarity if everyone in Europe perceives themselves as a community of responsibility.”

To that end he expressed his support for greater supervision and stricter regulation, also saying that “states that respect the rules have to have protection from being damaged by a state that does not live up to its responsibility.”

Europe as a global player

Westerwelle is convinced that “only together will we be able to master the challenges of the present, many of which will remain challenges in the future.”

For that reason he spoke out in favour of harnessing the EU’s foreign policy actions. The European External Action Service was not the end of national diplomacy, but rather a necessary addition, he went on. In the defence field, too, resources had to be pooled.

According to Westerwelle, alliances were vital if the world’s problems were to be solved: The EU needed alliances with key strategic partners, first and foremost with the USA, but also with Russia, Brazil, India and China, as well as with the African Union.

Only with these partners, he went on, could progress be made in halting climate change, in the Doha trade round or in regulating financial markets.